Schulzentrum Steinhude

Immer wieder werden wir zum Schulzentrum Steinhude befragt und natürlich wird auf die Sanierungsbedürftigkeit des Gebäudes hingewiesen. Daher möchten wir heute einmal unsere Gedanken zur Nachnutzung des Schulzentrums teilen.

Bei all den Ideen handelt es sich natürlich nur um Optionen, wie die Neue Schule Steinhude den Standort Steinhude für die Ortsansässigen als auch für Touristen bereichern kann. Unser Wunsch ist es, diese Ansätze in Zusammenarbeit mit der Politik weiterentwickeln zu können und dadurch evtl. sogar Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu finden.

Um mit der Neuen Schule Steinhude zu starten, reicht eine Nutzung von ca. 5 Räumen. Mit knapp 40 Kindern benötigt es anfangs nicht gleich ein ganzes Gebäude. Im Schulzentrum befinden sich 28 Räume, wovon im nächsten Schuljahr wohl nur noch 3 Räume plus Fachräume genutzt werden. Dies sollte eine positive Situation für die Stadt sein, da sie durch die Mieteinnahmen zusätzlich anfallende Kosten für z.B. Reparaturen bestreiten kann. Einige Kosten wie Versicherungsbeiträge oder Heizkosten fallen für das Gebäude ja ohnehin an, auch wenn es fast leer steht.

Aus der Vergangenheit wissen wir, dass im Schulzentrum mehrere Schulen untergebracht werden können. So wurde das Gebäude zeitgleich vom Hölty-Gymnasium als auch von der Graf-Wilhelm-Schule genutzt. Aus unserer Sicht sollten daher der Einzug von ca. 40 Kindern und eine gemeinsame Nutzung auch in der Zukunft kein Problem darstellen.

Was die Nutzung des Schulzentrums angeht, so denken wir sehr flexibel. Von einer kurzfristigen Anmietung von 1 bis 3 Jahren bis hin zu einer zukünftigen Übernahme des Gebäudes und damit einer Übernahme der Sanierungskosten ist vieles denkbar.

Was die Sanierung eines Gebäudes angeht, so hat ein privater Träger natürlich andere Möglichkeiten als ein öffentlicher, da er nicht an öffentliche Ausschreibungen gebunden ist. So ist es dem Vernehmen nach z.B. dem Montessori Bildungshaus in Hannover gelungen, die Kosten für die Sanierung des Gebäudes zu knapp 1/3 Drittel der angesetzten Kosten zu bestreiten.

Für den Anfang wäre eine Anmietung aber sicherlich für beide Seiten interessant. So kann man einander kennen lernen und die Stadt bleibt bezüglich einer zukünftigen Nutzung flexibel.


Wir nehmen die zum Teil geäußerten Bedenken und Sorgen der umliegenden Schulen ernst und haben aus diesem Grund bereits in mehreren Gesprächen versucht, diese zu nehmen. Wir sind glücklicherweise nicht die erste Initiative, die eine Freie Schule gründet und es gibt bereits viele gute Beispiele, wie Freie Schulen und Regelschulen gut nebeneinander existieren und sogar voneinander profitieren. So teilt sich die Freie Schule Mittelweser mit der örtlichen Grundschule sogar ein Gebäude.

Der Einzugskreis einer Freien Schule ist größer und kann bis zu 40 km betragen. Unsere letzten Voranmeldungen stammen z.B. aus Haste, Hagenburg und aus Neustadt am Rübenberge. Die meisten Menschen sind konkret auf der Suche nach einem besonderen pädagogischen Konzept für Ihre Kinder. Oft ist oder waren das Kind oder die Kinder bereits an einer Freien Schule angemeldet oder man hat einen Umzug geplant und dabei konkret nach einer Freien Schule gesucht. Auch gibt es den Fall, dass das Kind eine Freie Schule besucht hat, die aber keine Sekundarstufe I anbietet. So entscheiden sich Eltern sogar dafür umzuziehen.

Der große Bedarf an Kindergartenplätzen und damit der Neubau von Kindergärten als auch der Zuwachs durch die zivile Wartung der A400M zeigen, dass auch in den zukünftigen Jahren die Schülerzahlen nicht sinken sollten.

Wir hoffen, dass wir mit unseren Ideen zu einer Bereicherung der Schullandschaft und zu inspirativen Ideen und Lösungen für Steinhude, die Stadt Wunstorf und auch für die Bürger und den Tourismus beitragen können.

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