Schule der Zukunft

Eine „Schule der Zukunft“ darf nicht nur in pädagogischer Hinsicht anders sein als heutige Regelschulen, sondern auch das Ziel haben, die Schüler und Schülerinnen auf die Berufe der Zukunft vorzubereiten.

Mit der Industrialisierung begann ein neues Zeitalter, welches die Lebensverhältnisse der Menschen bis in die heute Zeit geprägt hat. Nun ist die Zeit der Digitalisierung angebrochen und diese neue Epoche wird wesentlich schneller als alles sein, was wir bislang kennengelernt haben.

Alleine wenn wir uns beispielsweise die seit 1980 vor Augen führen, wird einem schwindelig. Oder etwas größer gefasst, in den letzten 100 Jahren: die Entwicklung von der Kutsche zum Auto, von der Schreibmaschine zum Tablet oder vom Telefon zum Smartphone. In der Schule hingegen hat sich im Vergleich dazu wenig verändert. Es herrscht vielerorts immer noch der alte Frontalunterricht und Schüler werden nicht als Individuen behandelt und in ihren einzelnen Talenten gefördert, sondern unter Leistungsdruck nach einem Einheitsmaß beurteilt.

Lt. einer Studie von McKinsey* werden bis 2030 geschätzte 800 Mio. Menschen ihren Job an Maschinen verlieren. 60% aller Berufe beruhen auf mindestens 30% der konstituierenden Tätigkeiten, die automatisiert werden könnten. Arbeitnehmer werden sich anpassen dürfen.
Doch diese Zahlen sollen nicht erschrecken. Neue Technologien sind wie ein neues Werkzeug. Hat man erst einmal gelernt mit ihm umzugehen, können damit wundervolle Dinge entstehen.

Wir können unseren Kindern nicht beibringen, mit Maschinen zu konkurrieren. Die Maschinen werden immer schneller sein. Vielmehr können wir ihnen grundlegende Werte mit auf den Weg geben und sie in ihrer Kreativität und in ihren sozialen, emotionalen und kognitiven Fähigkeiten fördern. Denn genau das wird für die Berufe der Zukunft wichtig sein: Soft Skills. Dies und wie sie mit dem Werkzeug, welches die Digitalisierung mit sich bringt, richtig umgehen. Vergessen wir nie: hinter jeder Maschine steht ein Mensch, der diese programmiert hat oder bzw. sie bedient!

Gerne möchten wir Euch heute mittels der Videos von Jack Ma, dem Gründer von Alibaba, Prince Ea, einem amerikanischen Rapper und Aktivisten und einem Einblick in die Blockchaintechnologie, einer Technologie der Zukunft, eine kleinen Ausblick auf die Veränderungen geben, die es möglicherweise geben wird.

Wir müssen uns von Maschinen unterscheiden

Alles, was wir unseren Kindern beibringen, muss sich von dem unterscheiden, was Maschinen können – fordert Jack Ma von Alibaba. Ihm zufolge können wir ihnen nur mit Werten, Mitgefühl und Überzeugung überlegen bleiben.

Gepostet von tagesschau am Freitag, 26. Januar 2018

Mc Kinsey Studie
*
https://www.mckinsey.com/featured-insights/future-of-organizations-and-work/Jobs-lost-jobs-gained-what-the-future-of-work-will-mean-for-jobs-skills-and-wages

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