Sudbury Valley School

Heutiges Thema: die Sudbury Valley School.

Diese Form der Schule ist nach demokratischen Prinzipien organisiert sind. Sie orientiert sich an folgenden Werten: Demokratie, Recht, Freiheit und Verantwortung.

Herkömmliche Unterrichtsmethoden sind in diesem Schulmodel nicht zu finden. Vielmehr ist der Alltag durch die Selbstbestimmung der Schüler geprägt. Es gibt keine Noten und keinen Zwang. Auch keine festgelegten Pausenzeiten oder gar Klassen.

Schule wird nach der Überzeugung gelebt, dass Kinder und Jugendliche von Natur aus neugierig sind und in einem Umfeld ohne Druck und Angst am einfachsten und effektivsten lernen. Man setzt auf Selbstbestimmtheit, Freiheit und Fehlerakzeptanz.

Die Gruppen sind altersgemischt, so dass die Schüler miteinander und voneinander lernen können. Überwiegend passiert dies, indem sie spielen, sich unterhalten, anderen zusehen oder auch lesen.

In der Schulorganisation herrscht Demokratie in Form von Mitbestimmung. Es gibt Vollversammlungen, in denen Kinder, Eltern und Lehrer gemeinsam über alles, was schulrelevant ist, entscheiden.

Dies gilt auch für den Schulabschluss durch, denn dieser wird nicht zwingend vorgegeben. Auch hier ist Eigeninitiative ist das Schlüsselwort. Sobald ein Schüler diesen ausdrücklich wünscht und auch kommuniziert, kann er z.B. als Gastschüler einer staatlichen Schulen den gewünschten Schulabschluss ablegen.

Gegründet in den USA ist diese Schulform seit über 40 Jahren erfolgreich. Schulen, die sich an dem amerikanischen Original orientieren, werden in Deutschland Sudbury-Schulen genannt.

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